Krankenversicherung für die Besucherin aus der Ukraine

Worauf sollte ich achten?

Krankenversicherung für die Besucherin aus der Ukraine

Beitragvon frh2411 (Frank H.) » 6. Dezember 2011, 23:19

Weiß jemand, wo ich eine solche Krankenversicherung für meine Freundin abschließen kann ?
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Re: Krankenversicherung für die Besucherin aus der Ukraine

Beitragvon frh2411 (Frank H.) » 7. Dezember 2011, 16:28

:) Danke für schnelle und verständliche Hilfe !
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Re: Krankenversicherung für die Besucherin aus der Ukraine

Beitragvon FauWeh » 7. Dezember 2011, 18:02

Ich fand HanseMerkur ganz gut und preiswert.
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Re: Krankenversicherung für die Besucherin aus der Ukraine

Beitragvon Siggie » 7. Dezember 2011, 22:04

Vor den Botschaften sitzen die Versicherungsverkäufer rum, wenn die Dame keine hat, kann sie dann ganz schnell und für wenig Geld da eine Versicherung kaufen. Die wird auch in der Botschaft anerkannt.

Gruss Siggie
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Re: Krankenversicherung für die Besucherin aus der Ukraine

Beitragvon thegreatpeter (Peter) » 11. Januar 2012, 18:17

Ich habe das beim ADAC gemacht, Krankenversicherung und Haftpflichtversicherung
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Re: Krankenversicherung für die Besucherin aus der Ukraine

Beitragvon sam-sam » 17. Januar 2012, 14:29

thegreatpeter (Peter) hat geschrieben:Ich habe das beim ADAC gemacht, Krankenversicherung und Haftpflichtversicherung


Ich auch, dort sind Leistungen unbegrenzt, aber der Beitrag höher.
Für die Erteilung eines Visums genügt eine Versicherung von 40.000 €.

Bei einem Leistungsanspruch können 40.000 schnell überschritten sein.
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Re: Krankenversicherung für die Besucherin aus der Ukraine

Beitragvon sam-sam » 31. Januar 2012, 17:19

sam-sam hat geschrieben:
thegreatpeter (Peter) hat geschrieben:Ich habe das beim ADAC gemacht, Krankenversicherung und Haftpflichtversicherung


Ich auch, dort sind Leistungen unbegrenzt, aber der Beitrag höher.
Für die Erteilung eines Visums genügt eine Versicherung von 40.000 €.

Bei einem Leistungsanspruch können 40.000 schnell überschritten sein.


Nachtrag, komme gerade von der ABH der SB und ich kamen am Rande noch auf das Thema KV zu sprechen. Der SB hat mir einige Beispiele aus seiner Praxis genannt.
Schwererer Verkehrsunfall, drei Wochen Krankenhausaufenthalt, OP neues Hüftgelenk zuzüglich dreiwöchige Reha, da haben
die 40.000 € der Versicherung nicht gereicht.

Kleinkind schaukelt auf einer Seilschaukel, immer höher und höher bis es unglücklich aus dem Sitz gefallen ist,
und auf den Boden aufgeschlagen ist. Beide Beine und ein Handgelenk gebrochen.
Die 40.000,00 € haben hier ebenfalls nicht gereicht, weil nur der russische Tagessatz ersetzt wurde.

Auf dem Rest blieb der Einlader sitzen.

Deshalb meinte er, bei den Versicherungen, die billig bei den jeweiligen deutschen Botschaften angeboten werden unbedingt auf die AGBs achten.
Meist decke die Versicherung nur den Kostensatz des betreffenden Landes ab wo sie ausgestellt wird, nicht den in Deutschland.

Beispiel:
1 Tagessatz im Krankenhaus Russland = 100,00 €
1 Tagessatz im Krankenhaus Deutschland = 250,00 €

Und schon bleibt der VE Aussteller bei einem Tag Krankenhausaufenthalt schon auf 150,00 € sitzen, trotz Versicherung über 40.000,00€.

PS: Und da sollte jeder an die Folgen denken, die er beim ausstellung einer VE für ein dritten unterschreibt, denn der Staat hält sich an ihm Schadfrei.
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Re: Krankenversicherung für die Besucherin aus der Ukraine

Beitragvon loddel (Lothar Ma.) » 31. Januar 2012, 19:01

Also, der KH-Aufenthalt in RUS hat mich z.B. nix gekostet, der KH-Aufenthalt in D pro Tag 458 Euro.
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Re: Krankenversicherung für die Besucherin aus der Ukraine

Beitragvon FauWeh » 31. Januar 2012, 21:25

Oje
was werden hier wieder die Pferde scheu gemacht.
In Deutschland wird nicht mehr nach Tagessätzen abgerechnet sondern nach Fallpauschalen.
Die sind abhängig von Diagnosen und Maßnahmen wie Operationen.
Eine neue Hüfte wie nach Schenkelhalsfraktur kostet 6620.26 €. (Link) Ggf etwas mehr bei schweren Nebendiagnosen.
Das für das Krankenhaus inkl. Operation. Die Reha dann extra.
Aber ob da insgesamt 40.000 ereicht werden? :mrgreen:
Eine Herztransplantation mag teurer sein.
Ein Kind mit mehrfachen Brüchen ist sicher auch nicht teurer. (Wie mit russischen Versicherungen abgerechnet wird entzieht sich meiner Kenntnis.)
Sooooo teuer ist unser Gesundheitssystem nun auch nicht.
Von wann der Ag der ABH wohl seine Info hatte?
Nebenher....
müssen so viele Abk sein?
:mrgreen:
Nebenher: Es mag sicherer sein, eine deutsche Versicherung für den Eingeladenen abzuschließen
:wink:
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Re: Krankenversicherung für die Besucherin aus der Ukraine

Beitragvon seneca65 (Lorenz) » 1. Februar 2012, 12:38

Nur bei ambulanten Behandlungen wird nach Fallpauschalen abgerechnet. Bei stationärem Aufenthalt wird nach dem DRG System abgerechnet.
Lorenz
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Re: Krankenversicherung für die Besucherin aus der Ukraine

Beitragvon sam-sam » 2. Februar 2012, 14:21

seneca65 (Lorenz) hat geschrieben:Nur bei ambulanten Behandlungen wird nach Fallpauschalen abgerechnet. Bei stationärem Aufenthalt wird nach dem DRG System abgerechnet.
Lorenz


Ein neues Hüftgelenk mit OP wird wohl nicht ambulant behandelt.
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Re: Krankenversicherung für die Besucherin aus der Ukraine

Beitragvon sam-sam » 2. Februar 2012, 14:24

FauWeh hat geschrieben:Oje

Von wann der Ag der ABH wohl seine Info hatte?

Nebenher: Es mag sicherer sein, eine deutsche Versicherung für den Eingeladenen abzuschließen
:wink:


Aus seinen neuerlichen Erfahrungen bei der Ausländerbehörde.

Und die Antwort ohne Abkürzungen. :mrgreen: :mrgreen:
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Re: Krankenversicherung für die Besucherin aus der Ukraine

Beitragvon loddel (Lothar Ma.) » 5. Februar 2012, 23:24

FauWeh hat geschrieben:Oje
was werden hier wieder die Pferde scheu gemacht.
In Deutschland wird nicht mehr nach Tagessätzen abgerechnet sondern nach Fallpauschalen.
Die sind abhängig von Diagnosen und Maßnahmen wie Operationen.
Eine neue Hüfte wie nach Schenkelhalsfraktur kostet 6620.26 €. (Link) Ggf etwas mehr bei schweren Nebendiagnosen.
Das für das Krankenhaus inkl. Operation. Die Reha dann extra.
Aber ob da insgesamt 40.000 ereicht werden? :mrgreen:
Eine Herztransplantation mag teurer sein.
Ein Kind mit mehrfachen Brüchen ist sicher auch nicht teurer. (Wie mit russischen Versicherungen abgerechnet wird entzieht sich meiner Kenntnis.)
Sooooo teuer ist unser Gesundheitssystem nun auch nicht.
Von wann der Ag der ABH wohl seine Info hatte?
Nebenher....
müssen so viele Abk sein?
:mrgreen:
Nebenher: Es mag sicherer sein, eine deutsche Versicherung für den Eingeladenen abzuschließen


Also, ich kann mir nicht denken, dass das deutsche Gesundheitssystem plötzlich billiger geworden sein sollte.

Bei meinem letzten Aufenthalt 2006 wurden mir 458 Euro pro Tag für den KH-Aufenthalt und die Chefarztkosten extra berechnet. Wenn ich jetzt 2 Wochen ins KH müssste, wäre das ja plötzlich nach Fallpauschale eine Ersparnis zu 2006. Das glaubst Du ja wohl selbst nicht.
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Re: Krankenversicherung für die Besucherin aus der Ukraine

Beitragvon FauWeh » 6. Februar 2012, 11:22

Glaubs oder Glaubs nicht.
Ist mir egal.
Ich habe nicht von Chefbehandlung geschrieben. Mag sein dass da die Kosten gestiegen sind. Ich sprach von Otto Normalverdiener in der GKV.
Und die ziehen unheimlich die Schrauben an.
Kannst ja mal hier die Daten durchspielen.
Nimm als ICD M16.1 (Coxarthrose) und als OPS 5-820.01 (Prothese). Ich komm da auf 4.562,00 €. Kann mal mehr sein bei schweren Nebendiagnosen.
Ansonsten halt ich mich jetzt raus hier. Ist mir zu blöd......
Kopfschüttelnde Grüße
FW
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Re: Krankenversicherung für die Besucherin aus der Ukraine

Beitragvon loddel (Lothar Ma.) » 7. Februar 2012, 13:02

Ja siehst Du, da schreibst Du es ja selbst, GKV, aber ich bin eben PKV und da werden die Gebühren eben so erhoben. Und wenn ich dann GKV mit RUS vergleiche, da kostet es eben in RUS nix. Wenn ich mich dort privat behandeln lassen möchte, kostet es natürlich da auch.

Und jetzt darf ich auch mal mit dem Kopf schütteln.

Gruß

Lothar
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